Kein Platz für Idioten - Ein Stück von Felix Mitterer
Premiere November 2003

Fotografien: Friedrich E. Becht

"Kein Platz für Idioten"
Kein Platz für Idioten ist ein Theaterstück aus dem Jahr 1977. Die Handlung des Volksstücks beschreibt, wie ein Junge auf Grund seiner Behinderung von der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen wird.

Mitterer wurde zu dem Stück in einem Tiroler Fremdenverkehrsort im Jahre 1974 inspiriert, als eine Mutter mit ihrem behinderten Kind aus einem Gasthaus gewiesen wurde, da der Wirt befürchtete, dass sein Geschäft leiden würde. Das Werk spielt in den späten 1970ern in einem kleinen Dorf in Tirol. Das Hauptthema des Werkes ist die Einstellung der Menschen gegenüber Behinderten und die Frage ob sie diese als vollwertige Mitmenschen betrachten. Er möchte mit seinem Stück die Diskriminierung behinderter Menschen in den Siebzigern zeigen. Weiters versucht der Autor den Leser daran zu erinnern, dass es unter uns Menschen gibt, die besondere Hilfe brauchen. Menschen, die alleine nicht mit ihren Problemen klarkommen. Eines der Hauptziele seines Werkes ist jedoch, den Leser zu schockieren. Oft wird ein Mensch nur für vollwertig gehalten, wenn er irgendeine sinnvolle Tätigkeit oder Arbeit machen kann.