Bezahlt wird nicht - eine Farce von Dario Fo
Premiere November 2009

Fotografien: Friedrich E. Becht

"Bezahlt wird nicht"
"BEZAHLT WIRD NICHT", SAGEN DIE KÄUFER IM SUPERMARKT UND EIN BÜRGERKRIEG BEGINNT:
FRAUEN UND MÄNNER IM KAMPF UM GERECHTIGKEIT.

Eine bittere Groteske und ein starkes Stück! Aus Wut über die hohen Lebensmittelpreise plündert die resolute Antonia mit anderen Frauen einen Supermarkt. Damit beginnt rasantes Verwirrspiel, in dessen Verlauf Antonia und ihre beste Freundin Margherita mit Hilfe fiktiver Schwangerschaften, scheintoter Carabinieri und einer haarsträubenden Heiligenlegende die absurdesten Situationen inszenieren, um die Beute vor Giovanni und Luigi, ihren ebenso ahnungslosen wie gesetzestreuen Ehemännern, sowie vor der Polizei zu verstecken. In seiner prallen Farce schlägt sich der Narr und Nobelautor Dario Fo auf die Seite der armen Schlucker. Die Vollblutkomödie ist nicht nur geprägt von einer nach wie vor gültigen politischen Utopie, sondern lebt vor allem vom streitlustigen Charme des italienischen Volkstheaters.

"Die Macht fürchtet nichts mehr als das Lachen, das Lächeln und den Spott", hat Dario Fo 1997 gesagt, als er den Literatur-Nobelpreis verliehen bekam. Und so ist es auch.